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Die Inflation in Deutschland verharrt im Frühjahr knapp unter der Drei-Prozent-Marke. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts liegt die Teuerungsrate im April 2026 bei 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Gegenüber März steigen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. Der für europäische Vergleiche maßgebliche harmonisierte Verbraucherpreisindex legt im selben Zeitraum um 0,5 Prozent zum Vormonat und ebenfalls um 2,9 Prozent zum Vorjahr zu.
Die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, beträgt im April voraussichtlich 2,3 Prozent und liegt damit unter der Gesamtteuerung.
Auffällig bleibt die Entwicklung bei den Energiepreisen. Sie liegen im April um 10,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Das ist der stärkste Anstieg in diesem Bereich seit Februar 2023.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts; redaktionell bearbeitet.