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Ingolstadt: 223.000 Euro vom Bezirk Oberbayern für Denkmalpflege

Ingolstadt: 223.000 Euro vom Bezirk Oberbayern für Denkmalpflege

(fot) Mehr als 1,3 Millionen Euro hat der Kulturausschuss des oberbayerischen Bezirkstags im November für die Denkmalpflege in Oberbayern vergeben. Der Bezirk fördert damit 106 Projekte, die sich in staatlicher, kommunaler, kirchlicher und privater Hand befinden. Der größte Anteil fließt dieses Mal in die kreisfreie Stadt Ingolstadt, gefolgt von den Landkreisen Landsberg am Lech und Pfaffenhofen an der Ilm.

Mit rund 223.000 Euro fördert der Bezirk Oberbayern die Denkmalpflege in der Stadt Ingolstadt. So erhält das städtische Hochbauamt Zuschüsse für das Reuchlin-Gymnasium (Holzbalkensanierung, 10.160 Euro), für die Kasematten am Oberen Graben (Dacherneuerung, 37.780 Euro) sowie für weitere Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung (Putzarbeiten, 8.658 Euro). Auch an Privatleute geht Geld für die Sanierung der Stadtmauer (40.000 Euro). Von der Förderung profitieren auch zwei Gotteshäuser: das Liebfrauenmünster, dessen Dachstuhltragwerk statisch ertüchtigt wird (20.700 Euro) und die Pfarrkirche St. Pius, die neue Sakristeifenster bekommt (1.000 Euro Kirche). Für Sicherungsarbeiten gehen 1.175 Euro an den Eigentümer der historischen Bürstenfabrik, die im Lauf ihrer Geschichte unter anderem als „königlich bayerischer Hoflieferant“ fungierte. Der restliche Betrag kommt der Sanierung von Wohn- und Geschäftshäusern zugute.

Der Bezirk Oberbayern fördert den Erhalt von Bau- und Bodendenkmälern sowie von Einzelobjekten, die wegen ihrer künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftlichen oder volkskundlichen Bedeutung von allgemeinem Interesse sind. Dafür gibt er in diesem Jahr – zusammen mit bereits im Frühjahr vergebenen Mitteln – rund 2,3 Millionen Euro aus. Mit der Förderung sollen die höheren Kosten, die bei der Renovierung oder Restaurierung denkmalgeschützter Gebäude entstehen, kompensiert werden. Der Bezirk übernimmt zehn bis zwanzig Prozent dieser Mehrkosten, jedoch nur bis zu einer Höhe von maximal 50.000 Euro.

Quelle: Die Erstellung des Artikels erfolgte unter Verwendung einer Pressemitteilung des Bezirks Oberbayern.
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