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Im Südwesten Ingolstadts ist eine Seniorin Opfer eines Betrugs durch falsche Polizeibeamte geworden. Eine 86-Jährige übergab am Donnerstagabend 10.000 Euro Bargeld an einen Mann, der sich als Polizist ausgab.
Nach Angaben der Polizei erhielt die Frau gegen 21 Uhr einen Anruf. Der Anrufer berichtete von angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft. Bei einem festgenommenen Täter sei eine Liste mit Namen und Adressen gefunden worden, auf der auch ihre Anschrift gestanden habe. Um ihr Vermögen zu sichern, solle ein weiterer Beamter das bei ihr aufbewahrte Bargeld überprüfen.
Kurz darauf klingelte es an der Wohnungstür. Die Seniorin ließ den angekündigten Mann in ihre Wohnung und übergab ihm ihr Erspartes. Unter dem Vorwand, das Geld auf Fingerabdrücke untersuchen zu müssen, verließ der Täter die Wohnung. Er kehrte nicht zurück.
Erst danach kamen der Frau Zweifel, sie informierte die Polizei. Eine umgehend eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Ingolstadt übernommen.
Die Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die sich am Donnerstag zwischen 18 und 22 Uhr in Wohngebieten im Südwesten Ingolstadts sowie in Friedrichshofen und Hepberg aufgehalten haben.
Zugleich warnt die Polizei erneut vor dieser Betrugsmasche. Die Polizei fordere niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände an und nehme diese auch nicht entgegen. Unbekannte sollten grundsätzlich nicht in die Wohnung gelassen werden. Im Zweifel rät die Polizei, Gespräche sofort zu beenden und selbst eine bekannte Telefonnummer der Polizei zu wählen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord; redaktionell bearbeitet.
