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Ingolstadt: Dukes basteln am neuen Team

Ingolstadt: Dukes basteln am neuen Team

(ot) Nachdem die zurückliegende Saison für die Ingolstadt Dukes recht zäh verlief, drehen die Verantwortlichen derzeit an vielen Schrauben, um 2020 wieder positivere Schlagzeilen zu produzieren. Schon beim Kickoff-Meeting Ende November wurde das Erreichen der Playoffs als vorrangiges Ziel ausgegeben. „2020 müssen definitiv die Play-offs unser Ziel sein. Alles andere wäre eine Riesenenttäuschung“, hofft Headcoach Eugen Haaf auf eine ähnlich erfolgreiche Saison wie im GFL-Premierenjahr 2017, als die Herzöge auf Anhieb die K.o.-Runde erreichten.

Nach intensiver Suche steht  mit Chris Fourcier inzwischen der neue Quarterback fest, in den die Dukes große Hoffnungen setzen. Nach dem Karriereende von Rick Webster nach der ersten GFL-Saison  taten sich die Herzöge schwer, einen geeigneten Nachfolger zu finden. „Mit seiner Erfahrung kann er uns noch einmal einen großen Schritt nach vorne bringen“, ist Haaf von den Qualitäten des 31-Jährigen aus San Diego überzeugt. 

Bei den New York Jets und Jacksonville Jaguars war Forcier 2012 als „free agent“ auf dem Sprung in die NFL, danach spielte er bei vielen internationalen Teams wie den bei Milano Rhinos in Italien, den Wroclaw Panthers in Polen und den Pardubice Stallions in Tschechien. Seine Qualitäten hatte er zuvor im Team der Furman University gezeigt, wo er etliche Rekord an seinem College aufgestellt hat.

Zwei weitere Importspieler haben den Dukes ebenfalls schon ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. Da ist zu einen der amerikanische Nationalspieler Davarus Shores, der aus Dallas/Texas zu den Herzögen kommt. Der 1,85 m große Defensive Back spielte bereits in der kanadischen Football-Liga (CFL), sowie in Deutschland bei  den Wiesbaden Phantoms und den Langenfeld Longhorns.

Auch mit Linebacker Josh Alaeze sind sich die Dukes bereits einig. Der 1,85 Meter große und 103 Kilogramm schwere Athlet ist in Baltimore/Maryland geboren. Neben einem sehr erfolgreichen Aufenthalt in Polen, spielte er auch in Kiel bei den Hurricanes und kennt daher die deutsche Liga.

Mit Simeon Okonta-Wariso gelang den Dukes der nächste fixe Coup. Der 24-Jährige spielte zuletzt bei den London Blitz und zuvor an der University of Derby in England. Der britische Nationalspieler ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl Linebacker als auch Defense Line spielen. Auch Alpha Jalloh aus Sierra Leone hat inzwischen bei den Herzögen unterschrieben. Der Receiver war in Europa bereits in Frankreich für die Black Panthers Thonon, sowie in Schweden für die Carlstadt Crusaders und die Mean Machines Stockholm  – mit denen er 2018 den Meistertitel holte – und in Finnland für die Vasa Royals im Einsatz. In Schweden war Jalloh  als wertvollster Spieler (MVP) und als Importspieler des Jahres ausgezeichnet worden.

Neu zum Team gestoßen ist Sercan Vardar von den Augsburg Raptors. Dort machte der 1,77 m große und 117 Kilogramm schwere Athlet mit  26 Quarterbacksacks auf sich aufmerksam. Der 26jährige, gebürtige Augsburger mit türkischen Wurzeln kann sowohl als Linemen als auch als Defensive End eingesetzt werden. Vom Absteiger Kirchdorf Wildcats kommt mit Alexander Holzinger ein Offense Liner, der in den Staaten bereits Erfahrungen bei einem Collegeteam sammeln konnte.
Besonders wichtig sind auch zwei Posten in der Coaching-Crew. Als neuer als neuer Defensive Coordinator steht schon seit einiger Zeit Michael Mattingly fest, jetzt wurde auch der Posten des Offensive Coordinators optimal besetzt. Nach zweijähriger Abwesenheit wegen eines Trainerjobs beim Collegeteam der University of Texas in El Paso und bei den Lixil Deers in Japan kehrt Frank Roser zu den Dukes zurück und soll das Angriffsspiel wieder so attraktiv gestalten wie bei seinem letzten Gastspiel in Ingolstadt, als er wesentlich dazu beitrug, dass der GFL-Neuling das beste Passteam in Deutschland stellte.

Quelle: Dukes

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