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Ingolstadt: Jetzt sollen Bürger die Stadtbäume gießen

Fünf Fahrzeuge des Gartenamts sind unterwegs, teilweise im Zweischichtbetrieb. Trotzdem reicht das nicht, um alle städtischen Bäume durch die anhaltende Trockenheit zu bringen. Die Stadt bittet deshalb nun auch die Ingolstädter um Hilfe.

Wer einen städtischen Baum vor der eigenen Haustür hat, kann ihn zusätzlich mit Wasser versorgen. Denn inzwischen leiden nicht mehr nur junge Bäume mit noch wenig entwickelten Wurzeln unter Trockenheit und hohen Temperaturen. Nach Angaben des Gartenamts sind zunehmend auch ältere Bäume betroffen.

Mit der Bewässerung der öffentlichen Grünflächen hat die Stadt bereits im Mai begonnen. Neben eigenen Mitarbeitern sind dafür externe Dienstleister im Einsatz. Ein kompletter Durchgang durch das Stadtgebiet dauert je nach Route etwa eine bis eineinhalb Wochen.

Vorrang haben Bäume, die in den vergangenen drei Jahren gepflanzt wurden, sowie besonders wertvolle oder an ihrem Standort stark von Hitze und Trockenheit belastete Gehölze. Die meisten erhalten pro Bewässerung rund 100 Liter Wasser. An geeigneten Stellen setzt das Gartenamt zusätzlich Gießsäcke ein.

Wer selbst hilft, sollte nach Empfehlung der Stadt nicht häufig nur kleine Mengen ausbringen. Besser sei es, seltener, dafür ausreichend zu gießen und das Wasser langsam im Bereich der Baumscheibe versickern zu lassen.

Auch Rasen- und Wiesenflächen zeigen inzwischen Folgen der Trockenheit. Eine flächendeckende Bewässerung sei wegen des hohen Aufwands nicht möglich. Eine Ausnahme ist die Tillywiese im Klenzepark: Wegen ihrer starken Nutzung und der dort stattfindenden Veranstaltungen wird sie regelmäßig mit Donauwasser bewässert. Auch bei den saisonalen Bepflanzungen muss das Gartenamt Prioritäten setzen. Manche Flächen könnten deshalb in diesem Jahr anders aussehen als gewohnt. Das Wasser für die städtischen Grünflächen stammt überwiegend aus eigenen Grundwasserentnahmestellen und aus der Zisterne im Piuspark. Hydranten werden nach Angaben der Stadt nur in Ausnahmefällen genutzt.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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