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Ingolstadt: Kontrolle im Sicherheitsgewerbe

Der Zoll hat bundesweit Betriebe im Wach- und Sicherheitsgewerbe geprüft. Auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Augsburg war in Schwaben, Oberbayern sowie in Augsburg, Lindau, Kempten und Ingolstadt unterwegs.

Im Fokus standen sozialversicherungsrechtliche Pflichten, mögliche unrechtmäßige Sozialleistungsbezüge und die Beschäftigung von Ausländern ohne gültige Papiere. Zudem kontrollierten die Kräfte des Zolls Mindestlohnbestimmungen und mögliche unerlaubte Arbeitnehmerüberlassungen.

Die FKS befragte 60 Beschäftigte und nahm elf Arbeitgeber unter die Lupe. In 28 Fällen stehen weitere Prüfungen an. Vier Bußgeldverfahren wurden unmittelbar eingeleitet – unter anderem wegen Verstößen gegen die Mitführungs- und Vorlagepflicht von Ausweisdokumenten.

Die Aktion war Teil der regelmäßigen Schwerpunktprüfungen der Zollverwaltung. Diese sollen faire Wettbewerbsbedingungen sichern und durch risikoorientierte Verfahren die Sozialsysteme schützen. Die Kontrollen reichen von Stichproben bis zu vollständigen Prüfungen ganzer Betriebe.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des Zolls.

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