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Ingolstadt: LINKE kritisiert Schulgebühren an den Gnadenthal-Schulen

Ingolstadt: LINKE kritisiert Schulgebühren an den Gnadenthal-Schulen

(ot) Mit großem Erstaunen hat DIE LINKE Ingolstadt der Lokalpresse entnommen, dass die beiden katholischen Schulen, nämlich die Gnadenthal-Realschule und das Gnadenthal-Gymnasium, während des laufenden Schuljahrs Schulgebühren einführen werden. Als Grund gibt der Schulträger, nämlich die Diözese Eichstätt, unter anderem die rückläufigen Einnahmen aus der Kirchensteuer an.

Deswegen sollen an der Realschule in Zukunft 550 Euro pro Schüler: in und Schuljahr den Eltern in Rechnung gestellt werden, am Gymnasium sogar 880 Euro. Das ist gerade zu Corona-Zeiten und der Inflation, die derzeit ein Rekordhoch erreicht, von vielen Eltern nur noch schwer zu stemmen.

Ganz unter den Tisch gekehrt wird dabei, dass das Bistum 2019 sich um circa 60 Millionen verspekuliert hat. Müssen das jetzt Eltern und Schulkinder ausbaden? Dabei steht das Bistum Eichstätt finanziell gut da: Das geschätzte Vermögen beläuft sich auf ein Sachvermögen in Höhe von 126 Millionen Euro. Zusätzlich wurden 344 Millionen Euro in Wertpapiere oder andere Finanzanlagen investiert.

Zuschüsse der Stadt Ingolstadt und des Freistaates haben bisher ermöglicht, dass diese Schule die Schulgebühren ausgesetzt hat. In Ingolstadt wird der Zuschuss der Stadt jetzt nahezu verdoppelt.

Im Landkreis Eichstätt werden auch weiterhin keine Gebühren erhoben. Dass aufgrund von Corona und Inflation Mehrkosten angefallen sind, ist vorstellbar. Allerdings sollten diese transparent dargestellt werden und auch begründet, warum diese nur in Ingolstadt, nicht aber im Landkreis angefallen sind. Ansonsten könnte der Verdacht aufkommen, dass andere Löcher gestopft werden sollen.  

Für DIE LINKE ist klar, dass Bildung nichts kosten darf. Deswegen sagt sie ein klares NEIN zur Einführung von Schulgebühren an den Gnadenthal-Schulen.

Quelle: Unveränderte Übernahme einer Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter, Kreisvorsitzende der Linken, Region Ingolstadt, Mitglied des Stadtrates.

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