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Ingolstadt: Nahverkehr kostet künftig mehr

Im Großraum Ingolstadt steigen zum 1. August 2025 die Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr. Der zuständige Verkehrsverbund (VGI) passt die Tarife um durchschnittlich 6,78 Prozent an.

Die Erhöhung gilt linear über alle Tarifstufen hinweg. Laut VGI sollen die Preise dabei so gestaltet sein, dass glatte Euro- und Cent-Beträge entstehen – mit Blick auf die Abwicklung im Fahrkartenverkauf.

Als Grund nennt der Verkehrsverbund stark gestiegene Kosten im ÖPNV. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf bestehende rabattierte Angebote wie das Deutschland-Ticket, das 365-Euro-Ticket oder Jobtickets.

Im Zuge der Anpassung wird auch das Sortiment überarbeitet. Die Wochenkarte für Erwachsene und Kinder entfällt, ebenso das Halbjahres-Jobticket. Die 6-Fahrten-Karte für Kinder bleibt bestehen, ist künftig jedoch nur noch bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres gültig. Auch im Stadtverkehr Eichstätt werden die Preise angehoben.

Das Jobticket-Angebot wird gestrafft. Ab August stehen zwei Varianten zur Verfügung: das „Job-Ticket Classic“ für Busfahrten und das „Job-Ticket Premium“ für Bus und Bahn. Beide gelten für zwölf Monate. Zugleich wird die Zahl der Tarifstufen im Jobticket-Bereich auf vier reduziert. Ab Stufe 4 gilt das Ticket als Netzkarte.

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der VGI AöR.

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