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Die meiste Zeit blieb es ruhig auf dem Ingolstädter Pfingstvolksfest. Aus polizeilicher Sicht verlief das Fest 2026 überwiegend friedlich. Auffällig wurde es vor allem an den Wochenenden, als es zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen kam.
Bereits am ersten Festtag mussten sich die Johanniter um einen 17-jährigen Jugendlichen kümmern. Sein Zustand schwankte nach Angaben der Polizei zwischen kaum ansprechbar und hoch aggressiv. Als Beamte zur Unterstützung hinzukamen, soll der Jugendliche nach ihnen getreten und sie beleidigt haben. Der Festbesucher war mit knapp einem Promille alkoholisiert. Er wurde zur Dienststelle gebracht und nach der Anzeigenaufnahme seiner Mutter übergeben. Gegen ihn wird unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt.
Am Samstagabend kam es zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten. Auslöser war offenbar ein verbaler Streit. Nach Polizeiangaben wurden Schläge ins Gesicht ausgeteilt, zudem schubsten sich Beteiligte gegenseitig. Einer von ihnen stürzte zu Boden. Mehrere Personen wurden verletzt.
Einer der Beschuldigten flüchtete zunächst, konnte später aber mithilfe von Aufnahmen der Videoüberwachung in der Stadt wiedererkannt und identifiziert werden. Ein weiterer Beschuldigter wurde in Gewahrsam genommen. Alle Beteiligten standen laut Polizei in unterschiedlichem Maß unter Alkoholeinfluss. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung.
Eine weitere Körperverletzung ereignete sich am frühen Abend des zweiten Festfreitags zwischen zwei Jugendlichen. Sie soll ihren Ursprung in einer Auseinandersetzung einige Tage zuvor gehabt haben.
Abseits dieser Fälle blieb es bei mehreren verbalen Streitigkeiten ohne strafrechtliche Folgen. Platzverweise und Gewahrsamnahmen gab es nach Polizeiangaben in diesem Jahr nur in wenigen Fällen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Polizeiinspektion Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.