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Wer in warmen Nächten mit lautem Motor durch die Ingolstädter Altstadt fährt, könnte künftig häufiger kontrolliert werden. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert Stadtverwaltung und Polizei auf, gezielter gegen sogenanntes Autoposing vorzugehen. Im Blick hat sie vor allem die Abend- und Nachtstunden während der Sommermonate. Auslöser sind nach Darstellung der Fraktion wiederkehrende Situationen mit lautem Motorengeräusch, unnötigem Beschleunigen und riskanten Fahrmanövern. Dadurch würden nicht nur Anwohner belastet. Die SPD sieht auch Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer und deshalb Handlungsbedarf.
Die Stadtverwaltung soll nach dem Antrag gemeinsam mit der Polizeiinspektion Ingolstadt geeignete Maßnahmen ergreifen. Ein Schwerpunkt sollen zusätzliche Kontrollen sein, die stärker danach ausgerichtet werden, wann und wo entsprechende Probleme tatsächlich auftreten. Besonders während der Sommermonate hält die SPD eine Verstärkung der Kontrollen am Abend und in der Nacht für erforderlich. Dabei richtet sich der Vorstoß ausdrücklich nicht gegen Autofahrer generell. Nach Darstellung der Fraktion geht es um Fahrer, die durch riskantes oder unnötig lautes Verhalten andere gefährden oder Anwohner belasten. Neben verstärkten Kontrollen sollen Stadt und Polizei prüfen, welche weiteren Maßnahmen geeignet sind, das Autoposing einzudämmen.
Die SPD begründet ihren Antrag auch damit, dass die bisherigen Kontrollintervalle der Polizei nach ihrer Einschätzung nicht ausreichen. Wie häufig Autoposing in der Altstadt tatsächlich festgestellt wird, geht aus den vorgelegten Unterlagen allerdings nicht hervor. Zahlen zu Verstößen, Beschwerden, Unfällen oder bisherigen Kontrollen nennt die Fraktion nicht.
Welche zusätzlichen Maßnahmen am Ende ergriffen werden und ob die Kontrolldichte tatsächlich erhöht wird, ist damit noch offen. Darüber sollen Stadtverwaltung und Polizei gemeinsam entscheiden.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Pressemitteilung und einem Antrag der SPD-Stadtratsfraktion Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.