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Bei der größten Evakuierungsaktion in der Nürnberger Stadtgeschichte unterstützten auch Helfer aus Ingolstadt die Behörden. Vier Ehrenamtliche der Johanniter rückten am Wochenende an, nachdem im Stadtteil Großreuth eine 450-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden war. Rund 21.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, darunter zahlreiche Bewohner von Pflegeeinrichtungen.
Die Ingolstädter Kräfte wurden in der Nacht zu Samstag alarmiert und waren mit zwei Fahrzeugen unterwegs. Vor Ort übernahmen sie gemeinsam mit dem BRK Eichstätt und den Maltesern den Transport von Altenheimbewohnern zwischen zwei Einrichtungen. Der Einsatz dauerte etwa acht Stunden.
Um den Fundort galt ein Sicherheitsradius von 800 Metern. Rund 1.500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und THW waren beteiligt, Luftraum und Nahverkehr zeitweise gesperrt. Um 03:35 Uhr gab die Stadt Entwarnung: Die Bombe war entschärft.
Erstmals nutzten die Ingolstädter Johanniter ihren neuen geländegängigen Rettungswagen, der im Sommer aus Slowenien übernommen wurde und künftig im Katastrophenschutz zum Einsatz kommen soll.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Johanniter-Unfall-Hilfe Ingolstadt.
