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Für viele Unterstützer beginnt die Adventszeit mit einem Karton. Die Johanniter rufen erneut dazu auf, Hilfspakete für einkommensschwache Familien, ältere Menschen und Alleinstehende zu packen – in Deutschland, in der Ukraine und in mehreren Staaten Südosteuropas.
Der „Johanniter-Weihnachtstrucker“ gehört seit 1993 zum festen Repertoire der Hilfsorganisation. Im vergangenen Jahr kamen laut Johannitern 78.421 Pakete zusammen, so viele wie nie zuvor. Die diesjährige Spendenaktion startet am 15. November und endet am 12. Dezember.
Die Packliste ist klar vorgegeben: ein Geschenk für Kinder, 1 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, zwei Packungen Multivitamin-Brausetabletten, zwei Packungen Kekse, vier Tafeln Schokolade, zwei feste Seifen, zwei Zahnbürsten und zwei Tuben Zahnpasta. Verpackt werden soll der Inhalt in einem stabilen Karton der Größe 40 × 24 × 30 Zentimeter. Kreative Gestaltung ist erlaubt.
Abgabestellen gibt es bundesweit, aufgelistet auf der Internetseite der Johanniter. Ehrenamtliche Teams sortieren die Pakete, verschließen sie transportgerecht und verladen sie zentral. Speditionen und Einsatzteams der Johanniter fahren die Hilfsgüter anschließend nach Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien, in die Ukraine und die Republik Moldau. Auch in Deutschland werden Pakete verteilt.
Vor Ort übernehmen Partnerorganisationen die Verteilung. Sie entscheiden, welche Familien, sozialen Einrichtungen oder Projekte die Päckchen erhalten. Berichte und Fotos sollen später dokumentieren, wie die Hilfe ankommt.
Projektleiter Ulrich Kraus beschreibt das Päckchenpacken als Ritual vieler Unterstützer. Manche spürten den Beginn der Adventszeit erst, wenn das Paket fertig sei, sagt er. Für die Johanniter stehe die Aktion für das Denken an andere Menschen und eine kleine Geste der Solidarität.
Neben dem klassischen Karton gibt es digitale Alternativen. Auf der Aktionsseite lässt sich ein virtuelles Päckchen packen, bei dem Spenden den Inhalt oder ganze Pakete finanzieren. Die Artikel kaufen Partnerorganisationen in den Zielländern, stellen sie zusammen und verteilen sie direkt. Geldspenden können zudem Transport, Verpackung und weitere logistische Aufgaben unterstützen.
Wer praktisch mithelfen möchte, kann sich ehrenamtlich einbringen – etwa bei Sortierarbeiten oder an Verladestellen. Ansprechpartnerin im Regionalverband Oberbayern ist Projektleiterin Tanja Wittmann.
Die Johanniter verstehen den Weihnachtstrucker als Zeichen von Verlässlichkeit und Solidarität gegenüber ihren Partnern und den Menschen, die die Pakete erhalten.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Johanniter.
