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Johanniter-Weihnachtsdruck: 2.796 Pakete auf Tour

Kurz nach den Weihnachtsfeiertagen starteten erneut Lastwagen mit Hilfsgütern aus Oberbayern in Richtung Südosteuropa. Organisiert wurden die Transporte von Ehrenamtlichen der Johanniter im Regionalverband Oberbayern, die sich auch 2025 am bundesweiten Weihnachtstrucker beteiligten.

Insgesamt sammelten die Helfenden 2.796 Pakete mit einem Gesamtgewicht von 32.154 Kilogramm. Enthalten waren haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel und kleine Geschenke. Die Aktion erstreckte sich über ein großes Gebiet zwischen Ingolstadt und Peißenberg sowie von Landsberg bis in den Raum Fürstenfeldbruck, Wolfratshausen und Moosburg. Die Stadt und der Landkreis München gehören nicht zum Regionalverband.

40 Ehrenamtliche waren beteiligt und leisteten zusammen 844 Einsatzstunden. Allein aus dem Ortsverband Peißenberg stammten 797 Pakete mit einem Gewicht von 9.166 Kilogramm.

Ein Teil der Hilfsgüter blieb in der Region: 418 Pakete gingen an Tafeln in Pfaffenhofen, Schrobenhausen und Germering. Der überwiegende Teil, 2.378 Pakete mit mehr als 27 Tonnen Gewicht, wurde per Lkw nach Rumänien, Albanien und Bosnien transportiert. Sämtliche Fahrten wurden ehrenamtlich durchgeführt.

Die Transporte begannen meist am ersten oder zweiten Weihnachtstag und endeten teilweise erst zum Jahreswechsel. Bereits in der Sammelphase war der organisatorische Aufwand hoch: Innerhalb einer Woche mussten Pakete an 101 Abgabestellen koordiniert und abgeholt werden.

Der Weihnachtstrucker der Johanniter besteht seit mehr als 30 Jahren. Ziel der Aktion ist es, armutsbetroffene Menschen in Südosteuropa sowie Bedürftige in Deutschland insbesondere in den Wintermonaten mit standardisierten Hilfspaketen zu unterstützen.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; redaktionell bearbeitet.

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