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Der Ingolstädter Bücherbus soll nicht abgeschafft werden. Das stellt die Stadtverwaltung nun ausdrücklich klar. Ganz aus der Spardebatte ist das mobile Angebot der Stadtbücherei damit allerdings nicht: Im Oktober sollen dem Stadtrat verschiedene Möglichkeiten vorgelegt werden, wie sich die Kosten senken lassen.
Mit der Klarstellung reagiert die Stadt auf Berichte anderer Medien, die den Eindruck erweckt hatten, eine Abschaffung des Bücherbusses stehe zur Debatte. Die Verwaltung widerspricht dem. Eine Abschaffung werde sie dem Stadtrat nicht vorschlagen.
Dass der Bücherbus überhaupt auf Einsparmöglichkeiten untersucht wird, geht auf den sogenannten Dachbeschluss vom Dezember 2025 zurück. Damals beauftragte der Stadtrat die Verwaltung, bei Einrichtungen mit freiwilligen Leistungen nach Sparmöglichkeiten zu suchen. Bei der Stadtbücherei wurde dabei auch der Bücherbus einbezogen. Nach Angaben der Stadt hat die Prüfung weitere Ansatzpunkte ergeben, vor allem bei den Betriebskosten. Welche Varianten konkret untersucht wurden und welche davon die Verwaltung empfiehlt, geht aus der Sitzungsvorlage hervor, die im Oktober behandelt werden soll.
Eine Stilllegung des Bücherbusses gehört nach Darstellung der Stadt nicht zu den Vorschlägen. Auch Forderungen aus der Kommunalpolitik, den Bücherbus abzuschaffen, sind der Verwaltung nach eigenen Angaben nicht bekannt.
Die Diskussion ist nicht neu. Bereits im Sommer 2025 hatte sich der Stadtrat gegen eine Abschaffung ausgesprochen. Nun geht es erneut um den Bücherbus – diesmal allerdings nicht um dessen grundsätzliches Fortbestehen, sondern darum, welche Einsparungen im laufenden Betrieb möglich sind. Über die Vorschläge und die Empfehlung der Verwaltung wird sich der Stadtrat im Oktober befassen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.