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„Kein Schritt zurück!“ – CSD in Ingolstadt

„Kein Schritt zurück!“ – das Motto ist eine klare Positionierung. Unter diesem Satz zieht am Samstag der Christopher Street Day durch die Ingolstädter Innenstadt. Um 15 Uhr beginnt auf dem Theaterplatz die Kundgebung, eine halbe Stunde später setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung.

Der CSD steht für gleiche Rechte, Schutz vor Diskriminierung und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Das diesjährige Motto richtet den Blick dabei nicht nur auf das, was in den vergangenen Jahrzehnten erreicht wurde. Es formuliert zugleich den Anspruch, Gleichberechtigung nicht als etwas Selbstverständliches abzuhaken, das keiner Aufmerksamkeit mehr bedarf.

Gerade darin liegt die Bedeutung des CSD über die queere Community hinaus. Gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe sind kein Sonderinteresse einer Minderheit. Sie betreffen die Frage, wie offen eine Gesellschaft mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Identitäten umgeht – und ob Menschen ohne Ausgrenzung leben können.

Sichtbarkeit ist dabei mehr als ein farbiges Bild in der Innenstadt. Wenn queere Menschen gemeinsam durch das Zentrum einer Stadt ziehen, nehmen sie öffentlichen Raum ein und machen deutlich: Sie sind Teil dieser Stadtgesellschaft. Der CSD verbindet diese Sichtbarkeit mit dem Anspruch auf Gleichbehandlung und einem Leben ohne Diskriminierung.

In Ingolstadt beginnt der Tag um 15 Uhr mit der Kundgebung auf dem Theaterplatz. Um 15.30 Uhr startet der Demozug durch die Innenstadt. Anschließend ist dort ein Bühnenprogramm vorgesehen. Auf dem Veranstaltungsplakat wird der CSD zugleich als Straßenfest und Parade angekündigt.

Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.

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