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Ein junger Mann steigt nach einem Unfall auf der Autobahn aus seinem Wagen – Sekunden später wird er von nachfolgenden Autos erfasst und tödlich verletzt.
Der Unfall ereignete sich am späten Dienstagabend kurz vor der Rastanlage Holledau auf der A9 in Richtung München. Nach Angaben der Polizei verlor ein 21-Jähriger gegen 23.50 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen prallte mehrfach gegen die rechte Schutzplanke, wurde über alle drei Fahrstreifen geschleudert und kam schließlich quer zur Fahrbahn an der Mittelleitwand zum Stehen.
Der Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer verließen das Fahrzeug und hielten sich am Heck auf. Ein nachfolgender Autofahrer auf der linken Spur kollidierte mit dem querstehenden Wagen und erfasste den 21-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Mann über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort erfasste ihn ein weiteres Fahrzeug, das auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs war. Der 21-Jährige erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Sein Beifahrer wurde leicht verletzt. Der Fahrer des zuerst kollidierenden Fahrzeugs erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Insassen des dritten beteiligten Autos blieben unverletzt, wurden jedoch vor Ort wegen eines Schocks betreut.
Die Polizei spricht von einem komplexen Unfallhergang. Ein Gutachten soll nun klären, wie es zu der Kettenreaktion kam. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. Alle beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn war in beide Richtungen für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Erst gegen 4.50 Uhr wurde die Fahrbahn in Richtung München wieder freigegeben. Während der Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren waren vor Ort.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.