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Klinik Dr. Maul wird zum Gesundheits-Campus

Für die Klinik Dr. Maul zeichnet sich eine neue Zukunft ab. Der Passauer Wolf übernimmt im Oktober die Immobilie an der Östlichen Ringstraße und beabsichtigt dort 2027 einen Gesundheits-Campus aufzubauen. Medizinisch genutzt wird das traditionsreiche Gebäude damit weiterhin – allerdings mit einem neuen Konzept. Wie dieses genau aussehen soll, ist noch offen. Der Passauer Wolf will ambulante, stationäre und digitale Angebote miteinander verknüpfen. Zunächst soll analysiert werden, welchen Versorgungsbedarf es in Ingolstadt und im Umland gibt. Ergänzt werden sollen vor allem Angebote vor und nach Krankenhausaufenthalten.

Für das Unternehmen ist Ingolstadt kein neuer Standort. Der Passauer Wolf ist seit 2004 in der Region vertreten. Am Klinikum begleitet er Patienten in der Neurologie, in der City-Reha bietet er ambulante orthopädische Rehabilitation an. Rund 150 Menschen beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben derzeit in Ingolstadt. Mit der Erweiterung sollen weitere Arbeitsplätze entstehen. Einige Mitarbeiter der Klinik Dr. Maul seien bereits zum Passauer Wolf gewechselt, weitere Stellen sollen besetzt werden. Wie viele es sein werden, steht bisher nicht fest.

Auch die bisherige Gemeinschaftspraxis bleibt in dem Gebäude. Der bisherige Eigentümer Michael Neudecker führt diese in den gewohnten Räumen weiter. Die medizinische Geschichte des Hauses reicht weit zurück: Die Klinik Dr. Maul wurde 1928 gegründet. Eine Fortführung der Klinik und ihrer Notaufnahme in der bisherigen Form konnte nach Angaben Neudeckers nicht verwirklicht werden. Mit dem Eigentümerwechsel ist nun zumindest geklärt, dass der Standort medizinisch erhalten bleibt. Was dort ab 2027 im Einzelnen angeboten wird, muss noch ausgearbeitet werden. Auch zur Zahl der neuen Stellen und zur Höhe möglicher Investitionen enthält die Mitteilung noch keine Angaben.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Passauer Wolf; redaktionell bearbeitet.

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