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Klinik-Millionen: Nicht für Ingolstadt und die Region

Fast 600 Millionen Euro sind für neue Krankenhausbauprojekte in Bayern vorgesehen. Das Klinikum Ingolstadt und die Region 10 kommen in der jüngsten Liste des Freistaats allerdings nicht vor.

Der Ministerrat hat 13 Vorhaben neu in die Krankenhausbauprogramme für die Jahre 2027 bis 2031 aufgenommen. Geplant sind Neubauten, Sanierungen und Erweiterungen von Untersuchungs-, Behandlungs- und Pflegebereichen. Auch Projekte für Pflegeschulen sind darunter. Die genannten Summen entsprechen jeweils den förderfähigen Kosten.

In der Umgebung werden dagegen drei Klinikstandorte berücksichtigt. Am Klinikum Freising ist für 2030 der Bauabschnitt 4b eines Ersatzneubaus vorgesehen. Für den Bauteil C West sind 9,91 Millionen Euro veranschlagt.

Das Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg wurde mit dem zweiten Bauabschnitt seiner Sanierung in das Programm für 2029 aufgenommen. Für den Umbau und die Sanierung eines Bestandstrakts sind 27,42 Millionen Euro vorgesehen.

Deutlich größer fällt das Vorhaben am Klinikum Neumarkt aus. Dort soll unter anderem Platz für Patientenaufnahme, Arztdienst, ein interventionelles Zentrum, Funktionsdiagnostik und Allgemeinpflege geschaffen werden. Die förderfähigen Kosten liegen bei 90 Millionen Euro. Das Projekt ist für 2031 eingeplant.

Zusammen mit bereits laufenden Vorhaben sind nach Angaben der Staatsregierung rund 6,2 Milliarden Euro für aktuelle Krankenhausbauprojekte vorgesehen. Im Haushaltsjahr 2026 stehen für Krankenhausinvestitionen in Bayern 900 Millionen Euro zur Verfügung.

Für Ingolstadt sowie die Landkreise Eichstätt, Pfaffenhofen an der Ilm und Neuburg-Schrobenhausen bringt der Beschluss damit kein neues Klinikbauprojekt.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat; redaktionell bearbeitet.

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