Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Am morgigen Dienstag beschäftigt sich der Verwaltungsrat der Ingolstädter Kommunalbetriebe mit den aktuellen Geschäftszahlen. Die Prognose fällt deutlich negativ aus: Für das Wirtschaftsjahr 2025/26 erwarten die INKB ein Gesamtminus von 23,35 Millionen Euro. Der größte Teil davon kommt nicht aus dem eigentlichen Geschäft der Kommunalbetriebe, sondern aus den Beteiligungen. Für die INKB selbst wird ein Verlust von 6,42 Millionen Euro erwartet. Hinzu kommt ein negatives Beteiligungsergebnis von 16,93 Millionen Euro.
Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Stadtwerke-Beteiligungen. Im Bereich Freizeit, Verkehr und Telekommunikation wird mit einem Minus von rund 31,3 Millionen Euro gerechnet. Allein bei der INVG einschließlich SBI stehen knapp 21 Millionen Euro Minus in der Prognose, bei den Freizeitanlagen rund 12,5 Millionen Euro. Dem steht ein positives Ergebnis von rund 20,2 Millionen Euro aus dem Bereich Energieversorgung gegenüber.
Auch das Ergebnis der Kommunalbetriebe selbst entwickelt sich schlechter als geplant. Das erwartete Minus von 6,42 Millionen Euro liegt rund 505.000 Euro über dem Plan. Unter anderem schlagen höhere Material- und Zinskosten zu Buche. Bei der Ingolstädter Wasserversorgung wird ein negatives Ergebnis von rund 1,24 Millionen Euro erwartet.
Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.