Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Die CSU bleibt bei den bayerischen Kommunalwahlen zwar stärkste Kraft, verliert aber Stimmen. Deutlich zulegen konnte die AfD, während SPD und Grüne Einbußen hinnehmen mussten.
Am 8. März 2026 wurden in allen 25 kreisfreien Städten die Stadträte und in den 71 Landkreisen die Kreistage neu gewählt. Nach Schnellmeldungen des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Wahlbeteiligung bei 63,4 Prozent. Das sind 4,8 Prozentpunkte mehr als bei der Kommunalwahl 2020.
Landesweit erhielt die CSU 32,5 Prozent der Stimmen und verlor damit 1,9 Prozentpunkte. Trotz ihres deutlichen Vorsprungs erreichte sie damit ihr schwächstes Ergebnis bei bayerischen Kommunalwahlen seit den frühen 1950er-Jahren. In den Landkreisen kam die Partei auf 34,4 Prozent, in den kreisfreien Städten auf 26,8 Prozent.
Die Grünen erzielten 13,6 Prozent und büßten 3,9 Prozentpunkte ein. Die SPD kam auf 12,3 Prozent und verlor 1,4 Punkte – ihr bislang schwächstes Ergebnis bei bayerischen Kommunalwahlen.
Deutlich zulegen konnte dagegen die AfD, die 12,2 Prozent erreichte. Gegenüber der Wahl von 2020 entspricht das einem Plus von 7,5 Prozentpunkten. Die Freien Wähler kamen auf 12,1 Prozent und lagen damit nahezu auf dem Niveau der vorherigen Wahl (+0,2 Punkte).
Weitere Parteien und gemeinsame Wahlvorschläge erhielten zusammen 9,1 Prozent der Stimmen. Auf Wählergruppen entfielen 8,2 Prozent.
Parallel zu den Gremienwahlen fanden auch 1.896 Bürgermeister- und Oberbürgermeisterwahlen in den kreisangehörigen Gemeinden statt. In 1.648 Kommunen wurde das Amt bereits im ersten Wahlgang entschieden, in 248 Gemeinden sind Stichwahlen erforderlich.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik; redaktionell bearbeitet.