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Krankenhausangst nimmt leicht ab

Auf dem Deutschen Krankenhaustag steht die Sicherheit in Kliniken im Mittelpunkt. Trotz hoher Standards bleibt die Zurückhaltung vieler Menschen gegenüber einem stationären Aufenthalt deutlich. Eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH zeigt: 26 Prozent der 18- bis 70-Jährigen hätten bei einer anstehenden Behandlung Angst. Frauen berichten davon häufiger als Männer.

Als Gründe nennen Befragte vor allem eigene negative Erfahrungen sowie Berichte aus ihrem Umfeld. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Verunsicherten jedoch gesunken; 2024 lag er noch bei 34 Prozent.

Besonders groß ist die Sorge vor Infektionen mit Krankenhauskeimen. Jede fünfte Person fürchtet eine Ansteckung. 16 Prozent sehen eine Folgeoperation als Risiko, 12 Prozent Komplikationen bei der Narkose. Weniger verbreitet sind Ängste vor Medikamenten-Unverträglichkeiten oder zurückgelassenem OP-Material.

Laut KKH-Expertin Vijitha Sanjivkumar arbeiten Kliniken mit klar definierten Abläufen, die regelmäßig überprüft werden. Wer sich vorab informiert und offene Fragen klärt, gehe häufig sicherer in die Behandlung. Patientinnen und Patienten könnten selbst zu mehr Sicherheit beitragen, etwa indem sie auf Unstimmigkeiten bei Medikamenten oder der Identifizierung aufmerksam machen.

Erfahrungen können im Meldeportal „Mehr Patientensicherheit“ eingereicht werden. Die Berichte werden ausgewertet, um wiederkehrende Fehlerquellen zu erkennen. Zusätzlich setzt die KKH auf Qualitätsverträge mit ausgewählten Kliniken.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

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