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Lebensmittel und Wohnen belasten geringes Einkommen

Haushalte mit geringem Einkommen müssen einen besonders großen Teil ihres Budgets für Grundbedürfnisse aufwenden. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes zu den Lebenshaltungskosten im Jahr 2023 hervor.

Nach Angaben von Destatis entfielen bei Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 1.300 Euro im Schnitt 64 Prozent der Konsumausgaben auf Lebensmittel und Wohnen. Das entsprach rund 780 Euro pro Monat. Insgesamt gaben diese Haushalte durchschnittlich 1.210 Euro monatlich für den privaten Konsum aus.

Mit steigendem Einkommen sinkt der relative Anteil dieser Ausgaben. Lebensmittel und Wohnen bleiben zwar die größten Posten, binden bei einkommensstärkeren Haushalten jedoch einen geringeren Anteil der Gesamtausgaben. Fixkosten wirken sich bei niedrigen Einkommen entsprechend stärker aus.

Auch für Information und Kommunikation wenden Haushalte mit geringem Einkommen anteilig mehr Mittel auf als Haushalte mit höheren Einkommen. Dazu zählen unter anderem Ausgaben für Telefon- und Internetdienste. Die absoluten Beträge liegen dabei meist unter denen einkommensstärkerer Haushalte.

Unabhängig vom Einkommen sind die Ausgaben für Verkehr im Durchschnitt der drittgrößte Ausgabenposten. Dazu zählen etwa Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, Kraftstoffe oder den Unterhalt von Fahrzeugen.

Die Angaben basieren auf der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, mit der das Statistische Bundesamt regelmäßig die Konsumstruktur privater Haushalte erfasst.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS).

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