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Mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen haben 2024 wieder deutlich mehr Menschen gearbeitet. Zum Jahresende waren knapp 6,2 Millionen Beschäftigte registriert, ein Plus von 102.000 oder 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wuchs die Beschäftigung erstmals seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie im Jahr 2021 wieder um mehr als ein Prozent.

Auch umgerechnet auf Vollzeitstellen nahm die Beschäftigung zu. Die Zahl der Vollzeitäquivalente lag Ende 2024 bei gut 4,4 Millionen, ein Anstieg von 1,4 Prozent im Vergleich zu 2023.

Getragen wurde der Zuwachs vor allem von (teil-)stationären Einrichtungen. Dort stieg die Zahl der Beschäftigten um 64.000 oder drei Prozent. In Krankenhäusern arbeiteten 38.000 Menschen mehr als im Vorjahr, in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen kamen 5.000 Beschäftigte hinzu. Auch in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen nahm das Personal um 21.000 Personen zu.

Im ambulanten Bereich fiel der Anstieg geringer aus. Insgesamt wuchs die Beschäftigtenzahl dort um 32.000 oder 1,3 Prozent. Zuwächse verzeichneten insbesondere die ambulante Pflege sowie Praxen sonstiger medizinischer Berufe wie Physio- oder Ergotherapie. In Arzt- und Zahnarztpraxen legte die Beschäftigung nur leicht zu. In Apotheken sowie im einschlägigen Einzelhandel blieb sie unverändert.

Auffällig ist erneut die Entwicklung in der Pflege. Die Zahl der Pflegekräfte stieg 2024 insgesamt um 49.000 oder 3,4 Prozent. Dabei wuchs die Gruppe der Pflegehelferinnen und -helfer mit 5,2 Prozent deutlich stärker als die der examinierten Pflegekräfte mit 2,6 Prozent. Dieser Trend setzt sich damit fort.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes; redaktionell bearbeitet.

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