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Im Jahr 2024 sind in Deutschland 27 260 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet worden. Damit blieb die Gesamtzahl nahezu unverändert gegenüber 2023, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Gestiegen ist allerdings die Zahl der Todesfälle: 53 Kinder kamen ums Leben, neun mehr als im Vorjahr.
Besonders häufig verunglückten Schulkinder am Morgen zwischen 7 und 8 Uhr. In dieser Stunde, in der viele auf dem Weg zur Schule sind, ereigneten sich 13 Prozent aller Unfälle mit 6- bis 14-Jährigen. Am Nachmittag verzeichnete die Statistik zwischen 15 und 16 Uhr sowie 16 und 17 Uhr erneut Spitzenwerte von jeweils 9 Prozent.
Ein Drittel aller Kinder war zum Unfallzeitpunkt im Auto unterwegs, ein weiteres Drittel auf dem Fahrrad. Unterschiede zeigen sich beim Alter: Unter 6-Jährige verunglücken überwiegend als Mitfahrer im Auto. Bei älteren Kindern steigt der Anteil der Fahrradunfälle deutlich an. 38 Prozent der 6- bis 14-Jährigen waren mit dem Rad unterwegs, 29 Prozent saßen im Auto, jeder Fünfte war zu Fuß.
Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie waren die Unfallzahlen ab 2022 wieder gestiegen.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts.
