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Mehr Vorsätze, mehr Ausdauer

Junge Menschen nahmen sich zum Jahreswechsel häufiger etwas vor als noch im Vorjahr. Laut einer Umfrage der DAK-Gesundheit haben 63 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Ziele für das neue Jahr formuliert. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt geben 41 Prozent der Befragten an, mit guten Vorsätzen ins Jahr 2026 gestartet zu sein.

Am häufigsten nennen die Befragten den Wunsch nach mehr Zeit für Familie und Freundeskreis. 62 Prozent aller Teilnehmenden verfolgen dieses Ziel, bei den Jüngeren sind es 71 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen der Vorsatz, Stress zu vermeiden oder abzubauen, sowie mehr Bewegung im Alltag.

Auffällig ist der wachsende Wunsch nach digitaler Zurückhaltung. Jeder zweite Mensch unter 30 Jahren möchte im neuen Jahr weniger Zeit am Handy oder im Internet verbringen. Auch bei den 30- bis 44-Jährigen nimmt dieser Vorsatz zu. Insgesamt erreicht der Wunsch nach einer bewussteren Mediennutzung mit 36 Prozent einen Höchststand.

Als wichtigste Motivation für Veränderungen nennen die Befragten das eigene Gesundheitsgefühl. Gleichzeitig verlieren äußere Anlässe wie ärztliche Empfehlungen oder akute Erkrankungen an Bedeutung. Klassische Vorsätze wie mehr Bewegung oder weniger Stress bleiben verbreitet, werden jedoch etwas seltener genannt als im Vorjahr.

Zugenommen hat dagegen das Durchhaltevermögen. 63 Prozent der Befragten geben an, ihre Vorsätze länger als drei Monate verfolgt zu haben. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebung vor 15 Jahren.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der DAK; redaktionell bearbeitet.

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