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In Ingolstadt und Neuburg an der Donau sind Betrüger mit einer bekannten Masche erfolgreich gewesen. Am Montag gaben sie sich telefonisch als Mitarbeiter einer Bank aus und brachten mehrere ältere Menschen um hohe Geldbeträge.
Nach Angaben der Polizei meldeten sich die Täter mit dem Hinweis auf angebliche Unstimmigkeiten auf den Konten der Angerufenen. Zur weiteren Prüfung kündigten sie den Besuch einer angeblichen IT-Mitarbeiterin an. Kurz darauf klingelte es an den Wohnungstüren.
Die Frau ließ sich Bankkarten samt PIN aushändigen, angeblich zur technischen Überprüfung. Anschließend verschwand sie. Erst später bemerkten die Betroffenen, dass sie getäuscht worden waren.
Mit den erlangten Karten wurden in der Nähe Bargeldabhebungen an Geldautomaten vorgenommen. Zudem kam es zu kleineren Einkäufen mit zusätzlicher Bargeldauszahlung, bevor die Karten gesperrt werden konnten. Der Schaden liegt im Bereich mehrerer Tausend Euro. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Ergebnis.
Die Abholerin wird als etwa 30 bis 40 Jahre alt beschrieben, rund 1,70 Meter groß und schlank. Sie hatte dunkelblonde, hüftlange Haare, sprach Hochdeutsch und trug auffällig aufgespritzte Lippen.
Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen unter der Telefonnummer 0841/9343-0.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsform. Bankmitarbeiter fordern weder die Herausgabe von Karten noch von PIN. Im Zweifel sollten Gespräche sofort beendet und Bank oder Polizei eigenständig kontaktiert werden. Unbekannte sollten grundsätzlich nicht in die Wohnung gelassen werden.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Polizei; redaktionell bearbeitet.
