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Mittelstandsunion: Stadt soll Bau der Kammerspiele zurückstellen

Mittelstandsunion:  Stadt soll Bau der Kammerspiele zurückstellen

(ot) Die Ingolstädter Mittelstands-Union (MU), eine Arbeitsgemeinschaft der CSU, weist darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft und auch der Standort Ingolstadt derzeit vor extremen Herausforderungen stehen. Durch den Ukraine-Krieg, die Corona-Verwerfung und weitere, zum Teil Haus gemachte Probleme, wurde die deutsche Wirtschaft und damit auch die regionale Wirtschaft vor immense Herausforderung gestellt.

Die breite Bevölkerung ächzt unter der Last einer außergewöhnlich hohen und anhaltenden Inflation und Versteuerung der Preise, unter schnell steigenden Kredit-Zinsen, Verknappungen von Waren und Gütern und nie da gewesen Problemen auf dem Baumarkt, wie Mangel an Baumaterialien, und sprunghafte Verteuerung der Baukosten.

Vor diesem Hintergrund mahnt die Mittelstands-Union an, bei städtischen Bauten auf Sicht zu fahren und nicht einfach in Projekte hinein zu stolpern, obwohl man bereits Kostensteigerungen erahnen kann.

„Konkret geht es uns darum, dass wir von der Mittelstands-Union anmahnen, dass zwingend notwendige Bauten, wie  Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten, Sozialeinrichtungen wie Seniorenheim Vorrang haben müssen im Bau. Hierfür allein wird die Stadt all ihre Kraft, all ihre Finanzvolumina einsetzen müssen, um die dringend notwendigen Bauten zu stemmen. Dass der geförderte Wohnungsbau bereits öffentlich überlegt, ob man die Bautätigkeit ganz einstellt, sollte hier  Warnsignal erster Güte sein“, so Nicole Wittmann, die jüngst einstimmig wieder gewählte Kreisvorsitzende der MU.

In diesem Zusammenhang regt die Mittelstands-Union dringend an, das Projekt Kammerspiele hinter die notwendigen Bauten, wie Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen und Wohnungsbau, hinten anzustellen.  Zwar mag das größte kulturelle Bauprojekt der letzten 50 Jahre für manche Ingolstädter wünschenswert sein, aber es muss auch klar sein, dass sich die Zeiten derzeit derart stark gewandelt haben, dass man nicht einfach so weiter machen kann, als wäre nichts geschehen.
Die Kostensteigerungen, die höheren Zinsen, die Warenknappheit muss von der Bevölkerung getragen werden. Man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Nach Meinung der MU ist es daher dringend notwendig, innezuhalten und die städtischen Bauten nach Notwendigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren. Schulen in Containern zu eröffnen kann keine Alternative sein. Hier bedarf es eines klaren Prioritätenmanagements.

„Die Mittelstands-Union hat daher beraten und fordert die Stadt Ingolstadt auf, den Bau der Kammerspiele zumindest für ein bis zwei Jahre zurückzustellen, dafür andere Bauten vorzuziehen und zu sichern, um den Grundbedarf der Bevölkerung mit vertretbaren Mitteln umzusetzen. Eine Fahrt auf Sicht ist bei den heutigen Rahmenbedingungen dringend nötig. Wünschenswerte Objekte haben hinter dringend benötigten Objekten hinten anzustehen.“, so Nicole Wittmann im Auftrag der örtlichen Mittelstands-Union.

Quelle: Übernahme einer Pressemitteilung der Mittelstands-Union Ingolstadt.

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