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Die Mobile Jugendarbeit in Ingolstadt bleibt bestehen. Ab 2027 muss das vom Stadtjugendring Ingolstadt getragene Angebot allerdings mit weniger Personal und Geld auskommen. Die eigenen Räume in der Tränktorstraße werden aufgegeben. Hintergrund ist die anhaltende Finanzkrise der Stadt.
Wie bereits berichtet, hatte die Verwaltung vier Varianten vorgelegt. Sie reichten von einer nahezu unveränderten Fortführung bis zur vollständigen Einstellung. Der Ausschuss entschied sich für die zweite Variante.
Die Zahl der pädagogischen Vollzeitstellen sinkt zum 1. Januar 2027 von drei auf 2,5. Auch die Stellenanteile für Leitung und Verwaltung sowie die Sachkosten werden reduziert. Die jährlichen Gesamtkosten reduzieren sich dadurch von rund 352.600 auf 269.900 Euro. Die Stadt spart nach ihrer Berechnung etwa 82.700 Euro pro Jahr.
Bei einer Gegenstimme beschloss der Finanz- und Personalausschuss die Kürzung abschließend. Der Stadtrat muss darüber nicht mehr abstimmen.
Weniger Personal, weniger Angebote
Nach Einschätzung der Verwaltung können künftig weniger Standorte angefahren und weniger Angebote gemacht werden.
Die 2,5 Vollzeitstellen sollen auf mindestens drei pädagogische Fachkräfte verteilt werden. So soll die bei vielen Einsätzen nötige Doppelbesetzung auch bei einzelnen Ausfällen eher möglich bleiben. Die verbleibende Personalstärke entspricht nach Angaben der Verwaltung der empfohlenen Mindestausstattung der Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork und Mobile Jugendarbeit.
Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.