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Die Deutsche Bahn hält die Sicherungstechnik für funktionstüchtig. Dem Markt Manching reicht das nicht. Die Verbindungsstraße von Lindach zur Staatsstraße 2335 in Richtung Großmehring sowie nach Westenhausen bleibt bis auf Weiteres für den gesamten Verkehr gesperrt.
An dem unbeschrankten Bahnübergang ereigneten sich innerhalb eines Jahres zwei tödliche Unfälle. Drei Menschen kamen dabei ums Leben. Die Bahn hat ihre Untersuchungen nach Angaben der Gemeinde inzwischen abgeschlossen und sieht keinen Anlass, die bestehende Sicherungstechnik kurzfristig zu verändern.
In Manching bestehen dennoch Zweifel. Bürger hätten mehrfach berichtet, dass die Lichtzeichenanlage in einzelnen Fällen erst unmittelbar vor der Durchfahrt eines Zuges oder sogar erst bei dessen Querung des Übergangs aktiviert worden sei. Ob sich diese Beobachtungen technisch bestätigen lassen, geht aus der Mitteilung des Marktes nicht hervor. Die Bahn erklärt demnach, die Anlage habe ordnungsgemäß funktioniert.
Bürgermeister Klaus Neumayr will die Straße deshalb vorerst nicht wieder freigeben. Nach zwei tödlichen Unglücken könne es kein einfaches „Weiter so“ geben. Wann die Straße wieder freigegeben werden kann, ist offen. Der Markt Manching macht dies davon abhängig, dass die Sicherheitsbedenken ausgeräumt und eine dauerhaft tragfähige Lösung gefunden wird.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Marktes Manching; redaktionell bearbeitet.