Neue Vorsitzende Mittelstands-Union Ingolstadt gegen Steuererhöhungspläne der Stadt

Neue Vorsitzende Mittelstands-Union Ingolstadt gegen Steuererhöhungspläne der Stadt

(ot) Die Mittelstands-Union (MU) vertritt als Arbeitsgemeinschaft der CSU die Interessen der mittelständischen Wirtschaft. Nun gab es an der Spitze dieses Wirtschaftsverbands in Ingolstadt einen Wechsel. Nach 22 Jahren im Amt gab Henry Schubert den Staffelstab weiter an Nicole Wittmann.

Die neue Vorsitzende Wittmann, selbstständige Unternehmerin, will sich in ihrer Funktion im Wesentlichen drei Zielen widmen: Zum ersten wolle sie die Mitglieder in Ingolstadt zusammenbringen, Austausch ermöglichen und ihnen Veranstaltungen bieten. Ihr zweites Ziel ist es, in Ingolstadt und darüber hinaus wahrnehmbar Interessen der Mittelständler zu vertreten. Dies wird mit inhaltlichen Positionierungen und im intensiven Dialog mit den Mandatsträgern geschehen. Zu guter Letzt soll dies schließlich dazu führen, dass noch mehr Mittelständler, Unternehmer und Führungskräfte ihren Weg zur MU finden, um gemeinsam eine starke Stimme für die Wirtschaft zu bleiben. Zu Stellvertretern wurden Markus Amler, Michael Oblinger, Michael Hanke und Markus Spieß gewählt.

Die Mittelstands-Union hat mit völligem Unverständnis die Steuererhöhungspläne der Stadtspitze vernommen, heißt es in einer Mitteilung. "Wer die Grundsteuer erhöht, greift jedem Ingolstädter direkt in den Geldbeutel - allen Mietern, allen Eigentümern, allen Gewerbetreibenden und allen Landwirten. Die daraus resultierenden höheren Mieten haben den Nebeneffekt, dass die Stadt für dringend gesuchte Fachkräfte finanziell unattraktiver wird. Nach den Coronabedingten Wirtschafts- und Lohneinbrüchen nun den Leuten auch noch Geld über eine Grundsteuererhöhung weg zu nehmen, kann nur als realitätsfern bezeichnet werden".

Die MU fordert daher die Stadt auf, nicht an der Grundsteuerschraube zu Lasten der Bürger zu drehen. Die MU fordert zudem bei der anstehenden deutschlandweiten Grundsteuerreform 2025 eine belastungsneutrale Umstellung durch die Stadtspitze vorzulegen. Mieter und Eigentümer dürfen keine Melkkuh sein, die man nach Belieben zur Finanzierung kommunaler Ausgaben heranzieht. Auch die geplante Zweitwohnungssteuer lehnt die MU ab. Zweitwohnungssteuern lösen, nach Ansicht der MU, das eigentliche Wohnungsproblem nicht. Hier helfe nur bauen, bauen, bauen.

Quelle: Die Erstellung des Artikels erfolgte unter der Verwendung einer Pressemitteilung der Mittelstands-Union Ingolstadt.

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