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Der Anteil der Niedriglohnjobs in Deutschland ist im April 2025 unverändert geblieben. Wie aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts hervorgeht, entfielen weiterhin 16 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse auf den Niedriglohnsektor. Betroffen waren rund 6,3 Millionen Jobs. Die Niedriglohnschwelle stieg auf 14,32 Euro pro Stunde.
Nach deutlichen Rückgängen zwischen 2022 und 2023, die vor allem auf die Anhebung des Mindestlohns zurückgeführt wurden, stabilisiert sich die Quote nun. Der Medianlohn lag 2025 bei 21,48 Euro.
Am häufigsten treten Niedriglöhne im Gastgewerbe auf: Dort liegt mehr als jeder zweite Job unterhalb der Schwelle. Hohe Anteile melden auch Landwirtschaft sowie Kunst- und Unterhaltungsbetriebe. In der öffentlichen Verwaltung, bei Wasser- und Abfallbetrieben sowie im Bildungs- und Finanzsektor bleiben Niedriglöhne die Ausnahme.
Die bundesweite Lohnspreizung veränderte sich kaum. Besserverdienende erhielten 2025 das 2,95-Fache des Stundenlohns der Geringverdienenden. Die unteren Löhne stiegen zwar etwas stärker als die oberen, doch der Abstand blieb bestehen.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis).
