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Aus Stadtratskreisen war kolportiert worden, in Ingolstadt seien zum Beginn der neuen Wahlperiode mehr neue iPads ausgegeben worden als nur an die 17 neu gewählten Stadtratsmitglieder. Auch wiedergewählte Stadträte sollten demnach neue Geräte erhalten haben. Auf Nachfrage von O-T(h)öne widerspricht die Stadt: Neue iPads seien grundsätzlich nicht ausgegeben worden – weder an neu gewählte noch an wiedergewählte Stadtratsmitglieder, auch nicht an den Oberbürgermeister oder die Bürgermeister.
Nach Angaben der Pressestelle der Stadt seien die 17 neu gewählten Stadtratsmitglieder mit gebrauchten Geräten ausgestattet worden. Diese stammten aus dem Bestand ausgeschiedener Stadtratsmitglieder sowie aus weiteren vorhandenen Altgeräten.
Entschieden worden sei diese Linie bereits am 6. Februar im Ältestenrat. Der vorhandene Gerätebestand solle aus wirtschaftlichen und nachhaltigen Gründen weitergenutzt werden. Bei den Geräten handelt es sich laut Stadt um iPad Pro der vierten Generation. Sie sollen im Einsatz bleiben, bis der Hersteller keine offiziellen Support- und Sicherheitsupdates mehr bereitstellt.
Nur wenn keine Bestandsgeräte mehr verfügbar sind soll ein neues Gerät beschafft werden. In diesem Fall soll ein iPad Air beschafft werden, nicht das teurere Pro-Modell.
Vor der Weitergabe seien die Altgeräte durch das Amt für Informations- und Datenverarbeitung über das zentrale Mobile-Device-Management zurückgesetzt, gelöscht und neu konfiguriert worden. Eine private Übernahme oder ein Kauf durch ausgeschiedene Stadtratsmitglieder habe nicht stattgefunden; die Geräte blieben im städtischen Inventar.
Neue Hardwarekosten seien dadurch nicht entstanden. Lediglich defektes Zubehör wie Netzteile oder Schutzhüllen sei im Einzelfall ersetzt worden. Für Mobilfunk- und Lizenzgebühren fielen laufend etwa 60 Euro pro Gerät und Jahr an. Die Löschung und Einrichtung der 17 Geräte erledige die städtische IT im regulären Dienstbetrieb.
Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.