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Oberbürgermeister Scharpf soll auf Ingolstädter Partnerstadt Opole Einfluss nehmen

Oberbürgermeister Scharpf soll auf Ingolstädter Partnerstadt Opole Einfluss nehmen

(ot) Am 10. September wird in der Woiwodschaft Opole über die Annahme der Charta der Familienrechte abgestimmt. Die angesprochene Charta ist eines von zwei Dokumenten, deren Unterzeichnung Regionen zu Strefy wolne od ideologii LGBT, also LGBTQ Ideologie-freien Zonen erklärt (LGBTQ+ steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexuell, Queer und diverse weitere Lebensstile). Als Hauptstadt dieser Region ist auch unsere Partnerstadt Opole betroffen. Die diskutierte Charta beinhaltet nicht nur massive Einschränkungen bei der momentanen  städtischen Unterstützung der Aktivist*innen, sondern auch der Rechte von Menschen, deren Lebensmodelle abseits des konservativen Verständnisses einer Kernfamilie stehen. Auch Alleinerziehende könnten in Folge der Unterzeichnung gesetzlich  benachteiligt werden.
 
Deshalb hat die Linke Stadtratsgruppe in einem Brief an OB Scharpf in seiner Funktion als Bürgermeister der Stadt Ingolstadt, aber auch als Schirmherr des CSD gebeten, sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Sie bittet ihn, Kontakt zu Arkadiusz Wiśniewski, dem Stadtpräsident von Opole, zu suchen und seine Möglichstes zu tun damit auch in unserer Partnerstadt Gleichberechtigung von LGBTQ+-Personen endlich hergestellt und nicht kriminalisiert wird. Auch eine Kontaktaufnahme mit den Aktivist*innen in Polen hält die Linke für sehr sinnvoll.
 
Die Aktivist*nnen vor Ort wünschen sich , dass “die Partnerstadt [also Ingolstadt] die Stadtverwaltung [von Opole] ein bisschen mehr ,drängt’. „Sie würden zwar bereits ein gewisses Maß an Unterstützung durch die Gleichstellungsbeauftragte ihrer Stadt erhalten, es könnte aber deutlich mehr erreicht werden, wenn die Stadt ihrer Organisation Teczowe Opole (Regenbogen Opole) noch mehr Mithilfe zusichern würde.


Quelle: Unveränderte Übernahme einer Pressemitteilung der LINKEN-Stadtratsgruppe (nicht redigiert).

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