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Nach der Explosion in einer Doppelhaushälfte in Geisenfeld-Zell geht die Kriminalpolizei von einer vorsätzlichen Tat aus. Bei der Untersuchung des Brandobjekts fanden Ermittler an mehreren Stellen Reste von Brandbeschleunigern. Nach Angaben der Polizei deutet dies klar auf ein mutwilliges Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion hin.
In dem Gebäude wurde in der Nacht ein toter Mann entdeckt. Seine Identität ist noch nicht abschließend gesichert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den 59-jährigen Bewohner des Hauses. Gegen ihn richtet sich der Verdacht, die Explosion verursacht zu haben. Hinweise auf weitere Verletzte liegen nicht vor.
Das Haus war am Sonntagabend nach einem lauten Knall in Brand geraten. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rettungsdienst waren zeitweise mit rund 240 Kräften im Einsatz. Mehrere angrenzende Gebäude wurden evakuiert, die Bewohner vorübergehend in Notunterkünften betreut.
Die Ermittlungen zu Ursache und Ablauf des Geschehens sowie zu den Todesumständen dauern an. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Polizei Oberbayern Nord.
