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Manchmal reicht ein Samstagabend, um zu sehen, was sich auf den Straßen einer Stadt alles bündelt: Alkohol, Drogen, Lärm – und Autos, die so verändert wurden, dass sie dort eigentlich nicht mehr unterwegs sein dürften. Die Polizei hat bei Schwerpunktkontrollen in Ingolstadt rund 80 Verkehrsverstöße festgestellt. Drei getunte Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Die Kontrollen liefen von Samstag, 19 Uhr, bis in die Nacht auf Sonntag um 1 Uhr. Die Polizeiinspektion Ingolstadt war mit Unterstützungskräften im Stadtgebiet unterwegs. Beim Aufbau und Betrieb der Kontrollstellen half das THW Ingolstadt. Nach Angaben der Polizei ging es nicht nur um allgemeine Verkehrsverstöße, sondern auch um die Fahrtüchtigkeit der Fahrer und unerlaubte technische Veränderungen an Fahrzeugen.
Fünf Autofahrer im Alter zwischen 37 und 51 Jahren wurden alkoholisiert am Steuer angehalten. Bei vier von ihnen zeigte ein Vortest mehr als 0,5 Promille an; sie mussten anschließend einen gerichtsverwertbaren Atemalkoholtest absolvieren. Bei einem 44-Jährigen ergab der Vortest mehr als zwei Promille. In diesem Fall wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Auch Hinweise auf Drogenkonsum spielten bei den Kontrollen eine Rolle. Vier Fahrer im Alter zwischen 19 und 39 Jahren mussten nach positiven Schnelltests ebenfalls zur Blutentnahme. Allen berauschten Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei leitete entsprechende Anzeigen ein.
Auffällig wurden zudem mehrere Fahrer durch ihr Verhalten im Straßenverkehr. Unter anderem Am Westpark und in der Altstadt fielen sechs Männer im Alter zwischen 20 und 24 Jahren durch teils provokantes Fahren und aufheulende Motoren auf. Gegen sie werden Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen unnötigen Lärms erstattet.
Besonders im Fokus standen technisch veränderte Fahrzeuge. An acht Autos stellte die Polizei Umbauten fest, durch die die Betriebserlaubnis erloschen war. Die Fahrer waren zwischen 18 und 36 Jahre alt. Drei der manipulierten Pkw wurden sichergestellt, damit Gutachten erstellt werden können. Auch hier folgen Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Polizeiinspektion Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.