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Polizeikontrollen: 54 Kinder im Auto nicht richtig gesichert

54 Kinder waren im Auto falsch oder gar nicht gesichert, 94 Personen fuhren ohne Sicherheitsgurt: Bei Kontrollen zum Beginn des neuen Schuljahres hat die Polizei in Oberbayern Nord zahlreiche Verstöße festgestellt. Zwischen dem 15. und 18. September kontrollierten die Beamten gezielt im Umfeld von Schulen und Kindergärten sowie auf stark frequentierten Schulwegen. Insgesamt wurden 478 Verkehrsteilnehmer beanstandet und 569 Verstöße geahndet. In 85 Fällen war ein Bußgeld von mindestens 60 Euro angezeigt.

Neben fehlenden Sicherheitsgurten und einer mangelhaften Sicherung von Kindern fiel der Polizei erneut das Verhalten vor Schulen und Kindergärten auf. Fahrzeuge standen im Haltverbot, zudem waren Busspuren blockiert. Solche Verstöße waren nach Angaben des Polizeipräsidiums auch schon bei den Kontrollen der vergangenen Jahre aufgefallen.

In Ingolstadt wurden 14 Verstöße gegen die Gurtpflicht und fünf Fälle bei der Kindersicherung festgestellt. Im Landkreis Eichstätt waren es fünf beziehungsweise zwei, im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen neun beziehungsweise drei.

Besonders viele Verstöße bei der Kindersicherung registrierte die Polizei im Landkreis Dachau mit 13 Fällen, gefolgt von Freising mit zehn und Pfaffenhofen mit neun. Bei den Gurtverstößen lag der Landkreis Erding mit 18 Fällen an der Spitze der aufgeführten Regionen.

Die Aktionstage sind Teil der Bemühungen um mehr Sicherheit auf den Schulwegen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord kündigte an, diese auch nach Abschluss der Kontrollen fortzusetzen.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord; redaktionell bearbeitet.

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