Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Es ist ein kleiner Gegenstand, der in Wohnungen schnell übersehen wird – und am Samstagabend in Ingolstadt einen Feuerwehreinsatz auslöste. In einem Mehrfamilienhaus in der Prinz-Franz-Straße geriet eine Powerbank auf einer Matratze in Brand. Drei Personen wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, mussten aber nicht weiter behandelt werden.
Alarmiert wurden gegen 17.54 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Unsernherrn und der Löschzug der Berufsfeuerwehr Ingolstadt. Der Brand war im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im Bahnhofsviertel gemeldet worden. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten alle Personen die betroffene Wohnung bereits verlassen. Die Fenster des Zimmers standen offen.
Nach Angaben der Feuerwehr hatte die Bewohnerin selbst Löschversuche unternommen. Das Feuer war beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits aus, die Wohnung größtenteils rauchfrei. Feuerwehrleute brachten die Matratze samt den Resten der Powerbank unter Atemschutz ins Freie und kontrollierten den Bereich anschließend bei Nachlöscharbeiten.
In der Anfangsphase unterstützte die Polizei den Einsatz. Sie hinderte Bewohner daran, in das Gebäude zurückzukehren, um persönliche Gegenstände zu holen. Die Feuerwehr warnt ausdrücklich vor solchem Verhalten: Schon bei scheinbar gelöschten Bränden können Rauchgase und Glutreste gefährlich sein, außerdem werden Einsatzmaßnahmen dadurch verzögert.
An der Wohnung selbst entstand nach Angaben der Feuerwehr kein Sachschaden. Der Vorfall zeigt dennoch, wie schnell auch kleinere Akkugeräte zum Risiko werden können, wenn sie auf brennbarem Untergrund liegen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Berufsfeuerwehr Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.