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Mehr Straftaten, weniger schwere Gewalt: Die Polizei sieht die Sicherheitslage im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Oberbayern Nord weiterhin auf hohem Niveau. Bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 in Ingolstadt zeichnete die Behördenleitung ein gemischtes Bild. Zwar ist die Gesamtzahl der registrierten Straftaten im vergangenen Jahr gestiegen. Gleichzeitig gingen Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzungen im öffentlichen Raum deutlich zurück.
Polizeipräsidentin Kerstin Schaller sprach von einem weiterhin hohen Sicherheitsstandard in der Region. Im bayernweiten Vergleich nehme das Präsidium eine Spitzenposition ein. Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf Straftaten im häuslichen Umfeld. Der Leiter des Sachgebiets für Kriminalitätsbekämpfung, Bernd Dominik, betonte, solche Fälle müssten stärker sichtbar gemacht werden. Ziel sei es, das Thema zu enttabuisieren und frühzeitig aus dem privaten Umfeld herauszulösen, damit Strafverfolgung und Prävention greifen können.
Auch für das Stadtgebiet Ingolstadt fällt die Bilanz insgesamt positiv aus. Trotz eines leichten Anstiegs der Gesamtkriminalität verzeichnet die Polizei einen signifikanten Rückgang bei schweren Gewaltdelikten im öffentlichen Raum. Insgesamt bewertet die Polizei die Sicherheitslage im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Oberbayern Nord als stabil und für eine Großstadt weiterhin auf hohem Niveau.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord; redaktionell bearbeitet.