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Die SPD in Ingolstadt schreibt erneut den Fritz-Böhm-Preis für Zivilcourage und soziale Gerechtigkeit aus. Mit der Auszeichnung würdigt der Kreisverband Menschen und Initiativen, die sich über längere Zeit für bessere Lebensbedingungen in der Stadt einsetzen.
Der Preis wird seit 2020 alle zwei Jahre vergeben. Er erinnert an Fritz Böhm, der über Jahrzehnte hinweg kommunal- und bundespolitisch tätig war und sich unter anderem für soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen engagierte. Auch sein Einsatz gegen Ausgrenzung und Rassismus prägt das Profil der Auszeichnung.
Vorgeschlagen werden können Einzelpersonen ebenso wie Gruppen, Vereine oder Bürgerinitiativen. Voraussetzung ist ein nachhaltiges, uneigennütziges Engagement, das zu spürbaren Verbesserungen für viele Menschen geführt hat. Als Kriterien nennt die Ausschreibung unter anderem den Einsatz für Inklusion, für den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen, gegen soziale Ausgrenzung und für Demokratie und Mitbestimmung.
Über die Vergabe entscheidet eine siebenköpfige Jury. Ihr gehören die Vorsitzenden des SPD-Kreisverbands Ingolstadt, Vertreter des Audi-Betriebsrats, der IG Metall Ingolstadt, der Lebenshilfe Ingolstadt sowie Weggefährten aus dem Umfeld Fritz Böhms an.
Vorschläge können bis zum 30. Januar 2026 bei der SPD Ingolstadt eingereicht werden. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert und wird im Rahmen einer Veranstaltung verliehen. Das Preisgeld soll für die Aktivitäten verwendet werden, für die die Auszeichnung erfolgt.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der SPD Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.
