Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Der Wohnungsbau in Deutschland bleibt teuer. Im Februar lagen die Preise für neu errichtete Wohngebäude um 3,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit setzt sich der Preisanstieg nahezu unverändert fort. Im November 2025 hatte die Teuerung bei 3,2 Prozent gelegen. Gegenüber diesem letzten Berichtsmonat stiegen die Baupreise um 1,5 Prozent.
Besonders deutlich fällt der Unterschied zwischen den Bauphasen aus: Ausbauarbeiten verteuerten sich um 3,8 Prozent, während Rohbauarbeiten mit 2,7 Prozent langsamer anzogen. Im Rohbau verteuerten sich unter anderem Dachdeckungsarbeiten um 4,0 Prozent, Erdarbeiten um 3,5 Prozent sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,5 Prozent. Beton- und Mauerarbeiten, die den größten Anteil am Bau ausmachen, legten mit 1,6 beziehungsweise 2,0 Prozent vergleichsweise moderat zu.
Im Ausbau zeigen sich stärkere Preisschübe. Heizungs- und Wassererwärmungsanlagen verteuerten sich um 4,2 Prozent. Auch Elektro-, Sicherheits- und informationstechnische Anlagen zogen mit 5,4 Prozent deutlich an. Wärmedämm-Verbundsysteme verteuerten sich um 3,3 Prozent, Metallbauarbeiten um 3,0 Prozent. Auch abseits des Neubaus steigen die Kosten: Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden lagen um 4,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im gewerblichen Bau erhöhten sich die Preise für Bürogebäude um 3,6 Prozent und für Betriebsgebäude um 3,4 Prozent. Im Straßenbau betrug der Anstieg 3,7 Prozent.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes; redaktionell bearbeitet.