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Politik wird an der Kasse konkret. An der Miete, an Pflegekosten, an der Frage, wie weit das Geld am Monatsende noch reicht. Die Linke Ingolstadt will diese Alltagssorgen am Samstag in die Innenstadt tragen. Unter dem Motto „Es reicht – das Leben bezahlbar machen“ lädt der Kreisverband zu einer Kundgebung ein.
Beginn ist um 11 Uhr an der Ecke Mauthstraße/Franziskanerstraße, gegenüber von Schuh Linn. Der Protest richtet sich nach Angaben der Partei gegen geplante Reformen der Bundesregierung und deren mögliche Folgen für Beschäftigte, Rentnerinnen und Rentner, Studierende, Familien sowie Menschen im Pflege- und Sozialbereich.
Die Linke spricht von hohen Preisen, steigenden Mieten und wachsender Unsicherheit. In ihrer Kritik geht es nicht nur um einzelne Maßnahmen, sondern um eine politische Richtung: Kürzungen und Einschnitte träfen aus Sicht der Partei vor allem jene, die ohnehin stark belastet seien. Sarah Vollath, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Ingolstadt, wirft der Bundesregierung vor, die Lasten falsch zu verteilen und Wohlhabende zu schonen.
Für den Kreisverband ist die Veranstaltung Teil einer breiteren sozialen Auseinandersetzung. Im Zentrum steht die Frage, wer die Folgen steigender Lebenshaltungskosten und politischer Reformen tragen soll. Die Linke versucht, diese Debatte aus den Parlamenten auf die Straße zu holen – an einen Ort, an dem sie sichtbar wird.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Linken Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.