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Regina Schnell für langjähriges Engagement ausgezeichnet

Die Stadt Ingolstadt hat die Johann-Adam-Freiherr-von-Ickstatt-Medaille an Regina Schnell verliehen. Der Stadtrat würdigte damit ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Bildung, Schule sowie für Kinder und Familien. Die Verleihung fiel auf den Geburtstag der Geehrten.

Mit der Ickstatt-Medaille zeichnet die Stadt Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise um das Bildungswesen verdient gemacht haben. Namensgeber ist der Aufklärer Johann Adam Freiherr von Ickstatt, der das bayerische Schulwesen im 18. Jahrhundert maßgeblich prägte.

Schnell engagiert sich seit rund 60 Jahren ehrenamtlich in Ingolstadt. Sie war unter anderem im Roten Kreuz, im Katholischen Frauenbund, in Elternbeiräten, Fördervereinen und Familieninitiativen aktiv. Ein Schwerpunkt ihres Wirkens liegt auf der integrativen Bildung. Als Mitbegründerin des ersten Integrationskindergartens in Ingolstadt und langjährige Vorsitzende des Förderkreises für Integrierte Erziehung setzte sie sich früh für gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung ein.

Aus dieser Initiative ging die Montessori-Schule Ingolstadt hervor, die seit rund 40 Jahren inklusiven Unterricht anbietet. Daraus entwickelte sich das heutige Pädagogische Zentrum, das an mehreren Standorten mehr als 1.500 Kinder und Jugendliche betreut.

Oberbürgermeister Michael Kern würdigte Schnells Lebenswerk als prägend für die Bildungslandschaft der Stadt. Ihr Ansatz habe langfristige Impulse für eine inklusive Ausrichtung gesetzt.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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