Region Ingolstadt: Auswirkungen des Strukturwandels erkennbar

Region Ingolstadt: Auswirkungen des Strukturwandels erkennbar

(ot) „In der Region 10 hat sich die Zahl der arbeitssuchenden Menschen gegenüber den Vormonaten nur geringfügig verändert. Allerdings ist deutlich zu spüren, dass der strukturelle Wandel, hier in erster Linie E - Mobilität und wachsende Digitalisierung, vor allem auch im Raum Ingolstadt, Einfluss auf den Arbeitsmarkt haben wird. In vielen Bereichen, nicht nur in der Automobilindustrie, ändern sich derzeit die Qualifikationsanforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Entscheidend für die weitere Entwicklung der Beschäftigung wird es sein, hier möglichst kurzfristig und nachhaltig, Anpassungen zu ermöglichen“, so Johannes Kolb, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ingolstadt.

Zum Stichtag waren 5.353 Personen arbeitslos gemeldet. Dies bedeutet gegenüber dem Vormonat einen Rückgang um 145. Vor einem Jahr waren 226 Menschen weniger auf Beschäftigungssuche. Die aktuelle Quote von 1,9 Prozent veränderte sich gegenüber Oktober nicht - vor Jahresfrist lag sie bei 1,8 Prozent.

Ungünstiger als noch vor einem Jahr sieht die Lage bei älteren Arbeitslosen und bei Arbeitslosen, die bereits längere Zeit ohne Beschäftigung sind aus. Im November waren 1.412 Menschen im Alter über 55 Jahre ohne Beschäftigung, dies sind 153 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (über ein Jahr arbeitslos) stieg gegenüber November 2018 um 118 auf jetzt 1.076.

Seitens der Arbeitgeber wurden im Berichtsmonat November 833 neu zu besetzende Stellen gemeldet. Dies sind 126 weniger als vor einem Monat. Schwerpunkte des Fachkräftebedarfes liegen nach wie vor in den Bereichen Handel, Hotel- und Gastgewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Der Arbeitsmarkt im Stadtgebiet Ingolstadt und in den Landkreisen:

Im Stadtgebiet Ingolstadt hat sich die Zahl der arbeitslosen Menschen im Berichtsmonat verringert. Sie sinkt um 90 Personen auf 2.258, was im Vergleich zum Vorjahr 24 Arbeitslose mehr bedeutet. Dies ergibt eine aktuelle Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent (Vormonat: 2,9 Prozent, November 2018: 2,8 Prozent). Aktuell gibt es 1.485 unbesetzte Stellen.

tIm Landkreis Eichstätt waren Ende November 963 Personen arbeitslos gemeldet, 6 weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 116 Arbeits-lose. Die Arbeitslosenquote beträgt Ende November stabile 1,3 Prozent (Vormonat: 1,3 Prozent, Vorjahr: 1,1 Prozent). 929 Arbeitsstellen sind aktuell vakant gemeldet.

Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind aktuell 1.015 Personen arbeitslos gemeldet, 18 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 95 arbeitslose Menschen mehr. Die Arbeitslosenquote bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 1,8 Prozent. (November 2018: 1,6 Prozent). Der Bestand an vakanten Stellen beträgt 870.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Pfaffenhofen zeigt sich weiterhin stabil. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Vormonatsvergleich um 31 Personen auf 1.117 verringert. Gegenüber November 2018 ein Minus von 9 arbeitslosen Menschen. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell – wie im Vormonat - bei 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent). Das Arbeitsplatzangebot liegt im Landkreis bei 1.144 offenen Stellen.

Quelle: Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Ingolstadt vom 29.11.2019

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