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Region Ingolstadt: Mehr Arbeitslose trotz Frühjahrsbelebung

10.412 Menschen waren zuletzt in Ingolstadt sowie in den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen arbeitslos gemeldet. Das sind 347 weniger als im März. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Zahl jedoch deutlich höher. Die Arbeitslosenquote sank leicht auf 3,5 Prozent.

Der Rückgang im Monatsvergleich wird vor allem mit saisonalen Effekten erklärt. Mit der besseren Witterung hätten viele Betriebe, etwa im Bau oder in anderen Außenberufen, ihre Tätigkeit wieder aufgenommen. Gleichzeitig bleibt die Lage angespannt. Wirtschaftliche Unsicherheiten und der strukturelle Wandel in der Industrie sorgen dafür, dass Unternehmen bei Neueinstellungen zurückhaltend agieren. Ein Blick auf die Entwicklung zeigt zudem: Für einen April liegt die Arbeitslosigkeit auf vergleichsweise hohem Niveau. Zuletzt war sie in einem April im Jahr 2005 höher.

In der Stadt Ingolstadt waren 4.283 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind etwas weniger als im März, aber deutlich mehr als vor einem Jahr. Die Quote liegt hier bei 5,1 Prozent. Auch in den Landkreisen Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen ging die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat zurück, im Jahresvergleich jedoch nach oben. Im Landkreis Pfaffenhofen fiel der Rückgang gegenüber März am stärksten aus.

Der Ausbildungsmarkt zeigt sich dagegen stabil. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen übersteigt weiterhin die der Bewerber. Für Jugendliche bestehen damit gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz, während viele Betriebe gezielt auf Nachwuchs setzen.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Agentur für Arbeit; redaktionell bearbeitet.

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