Sanierung des Ingolstädter Klinikums: 50 Prozent in Teilneubauten

Sanierung des Ingolstädter Klinikums: 50 Prozent in Teilneubauten

(tt) Diese Nachricht dürfte viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums und seiner Tochtergesellschaften interessieren. "Bei der Klinikumssanierung werden wir den Weg der Generalsanierung mit Teilneubauten weitergehen", gab der Ingolstädter Oberbürgermeister Christian Scharpf (SPD) in seiner heutigen Haushaltsrede im Ingolstädter Stadtrat bekannt. "Nach vielen Gesprächen mit Vertretern des Freistaats, des Städtetags und des Klinikums hat sich gezeigt, dass ein vollständiger Neubau unrealistisch ist, aber wir konnten erreichen, dass mehr als 50% an Teilneubauten errichtet werden können", so der OB. "Das ist ein Erfolg unter den gegebenen Bedingungen und der Aufsichtsrat ist diesem Weg einstimmig gefolgt. Nunmehr besteht endgültig Planungssicherheit und die Investitionen sollten jetzt so schnell wie möglich weitergehen", führte der Aufsichtsratsvorsitzende des Ingolstädter Klinikums weiter aus.

Der Ingolstädter Kommunalpolitik wäre ein völliger Neubau des Klinikums lieber gewesen. Deshalb kam es auch zu einem Baustopp bei der Generalsanierung.

Wie nun der aktuelle Zeitplan der Sanierung aussieht, wie sich die einzelnen Bauabschnitte gestalten und welche konkreten Kosten aktuell angesetzt werden, ist derzeit öffentlich noch nicht bekannt. Weder die Krankenhausträger, die Stadt Ingolstadt und der Bezirk Oberbayern, noch das Haus selbst, haben sich dazu bisher geäußert. Die zuständigen Gremien befassten sich mit dem Thema bisher in nicht öffentlicher Sitzung, wie aus Stadtratskreisen zu erfahren war. Somit darf die Öffentlichkeit gespannt sein, wann und wie Details zur Generalsanierung des Klinikums bekannt gegeben werden.

Quelle: Haushaltsrede des Ingolstädter Oberbürgermeisters / Eigene Berichterstattung.

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