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Die Unternehmen in Deutschland bewerten die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung überwiegend negativ. In einer Umfrage des ifo Instituts vergeben sie im Durchschnitt die Schulnote 4,2. Zustimmung oder positive Urteile bleiben selten.
Die Kritik zieht sich durch alle Politikfelder. Am schlechtesten schneiden Sozial- und Rentenpolitik ab, die mit der Note 4,6 bewertet werden. Auch Arbeitsmarkt-, Industrie- sowie Energie- und Klimapolitik erhalten lediglich ausreichende Noten zwischen 4,1 und 4,2. Vergleichsweise besser, aber ebenfalls nur ausreichend, beurteilen die Unternehmen die Finanzpolitik sowie die Bereiche Infrastruktur und Digitalisierung mit jeweils 4,0.
Zwischen den Branchen zeigen sich kaum Unterschiede. In Industrie und Dienstleistungssektor bewegen sich die Bewertungen überwiegend zwischen 3,8 und 4,5. Keine Branche kommt im Durchschnitt auf eine gute Note. Selbst die besten Bewertungen bleiben im Bereich „befriedigend“ mit klarer Tendenz zu „ausreichend“, einzelne Branchen urteilen deutlich kritischer.
Als vordringlichstes Handlungsfeld nennen 40,4 Prozent der Unternehmen den Abbau von Bürokratie und Regulierung. Es folgen Reformen bei Steuern und Abgaben mit 37,1 Prozent. Der Arbeitsmarkt und der Fachkräftemangel werden von 24,6 Prozent genannt, die Energiepolitik von 23,3 Prozent. Weitere 21,3 Prozent verweisen auf Investitionen, Standortbedingungen und Infrastruktur. Nach Einschätzung des ifo Instituts erwarten die Unternehmen nun konkrete Fortschritte. Reine Ankündigungen reichen aus ihrer Sicht nicht mehr aus.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des ifo Instituts; redaktionell bearbeitet.
