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Kurz nach ein Uhr nachts klingelt in Buxheim ein verletzter Mann bei einer Zeugin. Er sagt, jemand habe ihn in ein Lagerfeuer gestoßen. Wenig später wird der 65-Jährige von Einsatzkräften in einem Rettungswagen angetroffen. Ein Rettungshubschrauber bringt ihn schwer verletzt in ein Klinikum.
Was in der Nacht auf Sonntag, den 5. Juli, genau geschehen ist, lässt sich bislang nicht abschließend sagen. Nach Angaben der Polizei erlitt der Mann Verbrennungen zweiten Grades an beiden Oberschenkeln. Als die Einsatzkräfte ihn fanden, war er erheblich alkoholisiert und konnte zunächst nur wenig zum Ablauf sagen. Er gab jedoch an, von einer ihm bekannten Person in das Feuer gestoßen worden zu sein.
Die Zeugin hatte den Notruf verständigt, nachdem der Verletzte gegen 1.15 Uhr bei ihr geklingelt hatte. Auch ihr gegenüber schilderte er nach Polizeiangaben, er sei in ein Feuer gestoßen worden. Damit ist bislang vor allem belegt, dass der Mann diese Darstellung unmittelbar nach dem Vorfall äußerte. Wie es zuvor zu der Situation kam, ist weiter offen.
Im Zuge der ersten Ermittlungen trafen Beamte einen 53 Jahre alten Tatverdächtigen an dessen Wohnanschrift an. Das Anwesen gilt derzeit als mutmaßlicher Tatort. Im Garten fanden die Ermittler eine bereits erloschene Feuerstelle. Der Mann war nach Angaben der Polizei nicht alkoholisiert. Mit dem Vorwurf konfrontiert, äußerte er sich zunächst nicht.
Die Polizei sicherte vor Ort Spuren. Entscheidend wird nun sein, den Ablauf der Nacht genauer zu klären: ob es einen Streit gab, wer den Vorfall beobachtet haben könnte und wie der 65-Jährige in das Feuer geriet. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Eichstätt unter 08421 9770-0 entgegen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Polizeiinspektion Eichstätt; redaktionell bearbeitet.