Anzeige

Seit 25 Jahren Hilfe bei Demenz

Eine Demenzerkrankung verändert nicht nur das Leben der Betroffenen. Meist verändert sie auch den Alltag der ganzen Familie. In Ingolstadt gibt es seit 25 Jahren einen Verein, der genau dort ansetzt: Die Alzheimer Gesellschaft berät Angehörige, organisiert Hilfen und begleitet Menschen mit Demenz.

Gegründet wurde der Verein im Herbst 2001. Seit 2004 ist er Träger der kommunalen Fachstelle für pflegende Angehörige. Dort bekommen Familien Beratung und Unterstützung. Hinzu kommen Gruppenangebote und Veranstaltungen. Ehrenamtliche sogenannte Zeitschenker betreuen Menschen mit Demenz außerdem stundenweise zu Hause und entlasten damit ihre Angehörigen.

Wie stark die Angebote genutzt werden, zeigt eine Zahl aus dem vergangenen Jahr: Mehr als 700 Menschen nahmen nach Angaben des Vereins an Veranstaltungen und anderen Angeboten teil.

Am 19. September feiert die Alzheimer Gesellschaft ihr 25-jähriges Bestehen im Spiegelsaal der Kolpingakademie. Beginn ist um 10 Uhr. Geplant ist kein reiner Festakt, sondern ein Infotag mit Vorträgen und Gesprächen.

Barbara Vrana, Chefärztin der kbo-Donau-Altmühl-Kliniken, spricht über den Umgang mit Menschen mit Demenz im Krankenhaus. Die Vorsitzende Anelise Golin Stampfer blickt auf die Entwicklung der Selbsthilfe in Ingolstadt zurück. Angehörigenberaterinnen berichten über ihre Arbeit, bei einem Podiumsgespräch kommen pflegende Angehörige selbst zu Wort.

Am Nachmittag geht es um Ernährung und Bewegung. Ergänzt wird das Programm durch Informationsstände verschiedener Beratungs- und Hilfsangebote. Auch langjährige Mitglieder und Ehrenamtliche sollen geehrt werden.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung und dem Veranstaltungsprogramm der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

Diesen Beitrag teilen