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Ein 85-Jähriger aus Ingolstadt hat zum zweiten Mal einen Telefonbetrug vereitelt. Am gestrigen Dienstag versuchten Unbekannte, ihn mit einem sogenannten Schockanruf zu einer Geldzahlung zu bewegen. Der Mann erkannte die Masche und brachte die Polizei ins Spiel.
Gegen 12.25 Uhr meldete sich ein Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, eine nahe Angehörige habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine sofortige Haft zu verhindern, sei eine hohe Kaution nötig. Der Senior ging zum Schein auf die Forderung ein und sagte die Übergabe von Bargeld und Goldmünzen zu.
Während er die Täter am Telefon hinhielt, informierte seine Tochter die Polizei. Bei der fingierten Übergabe nahmen Ermittler der Kriminalpolizei Ingolstadt einen mutmaßlichen Abholer fest. Ein Richter erließ später Haftbefehl.
Bereits im vergangenen Jahr war der Mann mit derselben Betrugsmasche konfrontiert worden. Auch damals hatte er besonnen reagiert und gemeinsam mit seiner Tochter die Polizei eingeschaltet. Der Betrugsversuch endete ebenfalls mit einer Festnahme.
Schockanrufe zählen weiterhin zu den häufigsten Betrugsformen. Täter setzen dabei auf Zeitdruck und emotionale Ausnahmesituationen. Die Polizei rät, entsprechende Anrufe kritisch zu hinterfragen und umgehend Kontakt zu Angehörigen oder den Behörden aufzunehmen.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Polizei.
