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Sieben Verletzte bei Unfallserie auf der A9

Auf der A9 bei Denkendorf ist am Freitagabend ein schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten Autos und sieben Verletzten passiert. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 19.10 Uhr auf Höhe von Kilometer 437 in Fahrtrichtung München. Nach Angaben der Polizei bremste ein 18-Jähriger aus Fürth auf dem linken Fahrstreifen wegen dichten Verkehrs ab. Ein 46-jähriger Autofahrer aus Höchstadt bemerkte das zu spät und fuhr auf. Beide Wagen blieben auf der Spur stehen; im vorderen Fahrzeug saßen drei weitere junge Insassen aus Fürth.

Wenige Sekunden später traf ein 21-Jähriger aus Niedersachsen auf die Unfallstelle. Er wich nach rechts aus, kollidierte aber dennoch mit dem hinteren der stehenden Fahrzeuge. Sein Auto schleuderte daraufhin auf den mittleren Fahrstreifen und prallte mit dem Wagen einer 57-Jährigen aus dem Landkreis Bad Tölz zusammen, die mit ihrem Ehemann unterwegs war. Anschließend schlug der Wagen des 21-Jährigen nach links in die Schutzplanke ein und kam dort zum Stillstand. Der Pkw der Frau drehte sich und blieb auf dem Standstreifen stehen.

Der 21-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, seine 17-jährige Beifahrerin schwere. Zwei Rettungshubschrauber brachten beide ins Krankenhaus. Das Ehepaar aus Eurasburg kam unverletzt davon. Die fünf Insassen der beiden zuvor verunfallten Fahrzeuge wurden leicht verletzt und in Kliniken gebracht.

Der Sachschaden wird auf rund 120.000 Euro geschätzt. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Fahrtrichtung München war von 19.15 Uhr bis etwa 0.30 Uhr gesperrt. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Kinding, Kipfenberg und Denkendorf mit 44 Kräften im Einsatz, dazu das THW mit sieben Einsatzkräften sowie mehrere Rettungsdienste. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr über das Altmühltal um; es kam zu erheblichen Behinderungen. Ein Gutachten soll den genauen Ablauf klären.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt.

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